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Schichtpool

Für Kitas und Horte

Dienstplan für Kitas und Kindergärten, der den Bedarf pro Schicht hält.

Der Plan liegt in Excel oder auf Papier, und wird morgens jemand krank, ruft ihr reihum durch, wer einspringen kann. Urlaubszettel, ein zweites Blatt fürs Stundenkonto, dazu Teilzeitkräfte mit drei festen Tagen — kaum sauber zu halten. Schichtpool bündelt Früh-, Kern- und Spätdienst, Aushilfen, Springer und FSJ in einem Plan, mit Stundenkonto für die Festangestellten.

Dienstplan einer Kita im Schichtpool: Früh-, Kern- und Spätdienst Mo–Fr, jeder Tag besetzt, Meldung „Alle Schichten besetzt
Nach dem Knopfdruck: Früh, Kern und Spät für den ganzen Monat besetzt.

Was bei euch schiefgeht

Drei Fragen aus dem Kita-Alltag

  • Wer ist heute früh, wer spät, und reicht das für den Betreuungsschlüssel?

    Ihr legt je Schicht fest, wie viele Personen gebraucht werden. Vor dem Verteilen zeigt der Leitungsblick, ob die Zusagen diesen Bedarf schon decken.

  • Eine Erzieherin meldet sich morgens krank, wer kann kurzfristig?

    Die Schicht wird sofort freigegeben. Alle, die dafür infrage kommen, bekommen eine Nachricht — ohne Namen, ohne Grund.

  • Urlaub, Reststunden, Anspruch — wo steht das eigentlich?

    Im Stundenkonto: Soll aus dem Vertrag, Ist aus dem Plan, Urlaub mit Rest, Anträge mit Genehmigung durch die Leitung.

Tagesansicht einer Kita an einem Dienstag: Früh-, Kern- und Spätdienst als Balken von 7 bis 18 Uhr, ein Platz im Spätdienst offen, darunter die Besetzung je Stunde — zwei um sieben, fünf über Mittag, eine ab vier.
Die Tagesansicht: wer an einem Tag wann da ist, die Pause eingerechnet, und wie viele es je Stunde sind. Ein Tipp auf den Tag in der Planung öffnet sie.

Was den Dienstplan in der Kita besonders macht

Randzeiten, Teilzeit, Schließtage — und der Ausfall am Morgen

Früh, Kern, Spät: Der Bedarf hängt an der Tageszeit

Eine Kita ist kein Betrieb mit einer Schicht. Um sieben kommen die ersten Kinder, um neun sind alle Gruppen voll, ab drei wird es wieder leer. Der Dienstplan muss die Randzeiten mit wenigen Leuten abdecken und die Kernzeit mit allen — und zwar jeden Tag, nicht nur im Durchschnitt. In Schichtpool legt ihr für jede Schicht fest, wie viele Personen gebraucht werden: zwei im Frühdienst, sechs in der Kernzeit, zwei im Spätdienst. Der Plan wird dann gegen diesen Bedarf verteilt, und der Leitungsblick zeigt vor dem Veröffentlichen, welcher Tag noch offen ist. Wie viele zwischen sieben und acht wirklich im Haus sind, zeigt ein Tipp auf den Tag: Die Tagesansicht legt jede Person als Balken über die Stunden, die Pause eingerechnet, und zählt die Besetzung je Stunde.

Betreuungsschlüssel: Ihr kennt die Zahl, der Plan hält sie

Wie viele Fachkräfte pro Gruppe nötig sind, steht im Landesrecht und im Bescheid des Trägers — in Nordrhein-Westfalen im KiBiz, in anderen Ländern in eigenen Regelungen. Schichtpool rechnet diesen Schlüssel nicht aus, das wäre Rechtsanwendung und geht je nach Land und Gruppenform anders. Was die App tut: Sie hält die Zahl, die ihr daraus ableitet, als Bedarf je Schicht fest und meldet jeden Tag, an dem sie unterschritten wird. Der Betreuungsschlüssel bleibt eure Entscheidung, die Lücke im Plan seht ihr trotzdem sofort.

Fachkräfte und Ergänzungskräfte

Wer im Frühdienst eine bestimmte Zahl Fachkräfte braucht und daneben Ergänzungskräfte, legt dafür zwei Dienste an: „Fachkräfte“ und „Ergänzungskräfte“, jeder mit Früh- und Spätschicht und eigener Mindestzahl. So hält der Plan ein festes Verhältnis, etwa eine Fachkraft und zwei Ergänzungskräfte je Schicht. Eine Regel wie „drei insgesamt, davon mindestens eine Fachkraft“ kennt die App nicht. Die Schichtbörse bleibt im Dienst: Eine Ergänzungskraft übernimmt keine Fachkraft-Schicht. Eine Fachkraft, die auch Ergänzungsplätze füllen darf, gehört beiden Diensten an; die Vorgabe „Keine zwei Schichten am selben Tag“ sorgt dafür, dass sie nicht doppelt eingeteilt wird.

Teilzeit an festen Tagen

Die Kollegin mit 25 Stunden an Montag, Dienstag und Donnerstag, der Kollege mit 30 Stunden ohne Freitag, die Berufspraktikantin mit Schultag am Mittwoch: In Excel ist das ein Blatt voller Ausnahmen. In Schichtpool hat jede feste Person ihr Wochensoll und ihre Arbeitstage. Der Verteiler setzt sie nur an diesen Tagen ein, und das Stundenkonto rechnet Soll und Ist daraus — Urlaubstage zählen mit der Dauer eines Arbeitstages, nicht pauschal. Die Pause gehört zur Schicht: Ab mehr als sechs Stunden schlägt die App dreißig Minuten vor, ab mehr als neun fünfundvierzig — sie verlängert die Anwesenheit, nicht die Arbeitszeit. Und wo ihr Höchststunden am Tag oder in der Woche eintragt, teilt der Plan niemanden darüber hinaus ein.

Schließtage und Betriebsferien

Zwei Wochen im Sommer, zwischen den Jahren, der Konzeptionstag: Betriebsferien trägt die Leitung einmal als Zeitraum ein, und für diese Tage plant die App keine Schichten. Für die Festen werden die Tage als Urlaub eingetragen — so, wie es fast überall gehandhabt wird — und im Urlaubskonto abgezogen, ohne dass jemand einen Antrag stellen muss. Ein gesetzlicher Feiertag in den Betriebsferien kostet dabei keinen Urlaubstag. Ein einzelner Schließtag ohne Urlaubsanrechnung, etwa der Konzeptionstag, wird als freier Tag angelegt.

Wenn morgens um sechs das Telefon klingelt

Der Klassiker: Eine Erzieherin ist krank, der Frühdienst beginnt in einer Stunde, und die Leitung ruft die Liste durch. In Schichtpool meldet die Person ihren Ausfall selbst, direkt in der App — oder die Leitung trägt ihn ein, wenn der Anruf schon gekommen ist. Die Schicht wird freigegeben, und alle, die dafür infrage kommen — im richtigen Dienst, an dem Tag frei, ohne Verstoß gegen die Ruhezeit — bekommen eine Nachricht aufs Handy. Ohne Namen und ohne Grund: Die Kolleginnen sehen nur „Frühdienst am Donnerstag ist frei". Nur die Leitung erfährt, wer ausgefallen ist. Wer übernimmt, tippt einmal, und der Plan ist wieder besetzt.

Aushilfen, Springer und FSJ im selben Plan

Viele Kitas arbeiten mit einer Mischung: feste Fachkräfte mit Stundenkonto, dazu Aushilfen auf Abruf, Springer des Trägers, FSJ und Praktikantinnen. Schichtpool führt beide Sorten in einem Plan. Feste werden eingeteilt und sperren Tage, an denen sie nicht können; Freie tragen ein, wann sie können, und werden nur dann gesetzt. Das Stundenkonto gibt es für die Festen, die Aushilfen zählen ihre Schichten — beides auf derselben Seite, ohne zwei Listen.

So läuft ein Monat

Ein Monat in der Kita mit Schichtpool

  1. Schichten anlegen: Früh-, Kern- und Spätdienst mit Uhrzeit, Dauer und benötigter Personenzahl.
  2. Das Team trägt Verfügbarkeit ein oder wird an die Abgabefrist erinnert — Feste, Aushilfen, Springer und FSJ gemeinsam.
  3. Verteilen auf Knopfdruck, Leitungsblick prüfen, veröffentlichen — erst dann sieht das Team den Plan.
  4. Unterwegs: Tausch über die Schichtbörse, kurzfristiger Ausfall meldet sich, freie Schicht geht an mögliche Springer.
  5. Am Monatsende: Stundenkonten abschließen, Urlaub im Blick, das Konto als CSV für die Lohnstelle — so rechnet Schichtpool Stundenkonto und Urlaub.
Verfügbarkeit einer Kita-Mitarbeiterin auf dem Handy: Früh-, Kern- und Spätdienst, gezählt in Stunden, angetippte Tage im Dezember

Häufige Fragen

Was Kita-Leitungen vor dem Testen wissen wollen

  • Können wir unseren bisherigen Dienstplan aus Excel übernehmen?

    Die Personen ja: Name, E-Mail, Wochenstunden und Arbeitstage lassen sich als Liste einfügen, die App erkennt daraus, wer fest und wer Aushilfe ist. Die Schichten legt ihr einmal an — Früh, Kern, Spät mit Uhrzeit und Bedarf — und ab dann verteilt Schichtpool. Den alten Plan als Datei einzulesen ist nicht vorgesehen; erfahrungsgemäß dauert das Anlegen einer Kita mit zwölf Personen eine halbe Stunde.

  • Werden Krankmeldungen gespeichert?

    Nein. Schichtpool kennt keinen Grund für einen Ausfall und speichert auch keinen. Es gibt Urlaub, freie Tage, Fortbildung und „abwesend" — mehr nicht. Eine kurzfristige Verhinderung nimmt die Schicht aus dem Plan und benachrichtigt mögliche Vertretungen, ohne dass irgendwo steht, warum. Das ist Absicht: Gesundheitsdaten gehören nicht in ein Planungswerkzeug. Wird jemand im Urlaub krank, gibt die Leitung die Urlaubstage zurück — ohne den Urlaub zu löschen.

  • Was ist mit dem Betreuungsschlüssel?

    Den rechnet die App nicht aus, siehe oben. Ihr legt je Schicht fest, wie viele Personen gebraucht werden, und Schichtpool zeigt jeden Tag, an dem der Plan darunter liegt — vor dem Veröffentlichen und danach, wenn jemand ausfällt.

  • Wir haben einen Hort und eine Kita unter einem Dach. Geht das in einem Zugang?

    Ja. Ein Zugang kann mehrere Abteilungen mit eigenen Diensten haben, jede mit eigener Leitung und eigenem Bedarf. Wer in beiden arbeitet, steht in beiden Plänen, und die Ruhezeit wird über beide geprüft. Der Preis richtet sich nach der Zahl der Personen, nicht nach der Zahl der Abteilungen.

  • Sieht das Team den Plan auf dem Handy?

    Ja, ohne App-Store: Schichtpool läuft im Browser und lässt sich auf dem Startbildschirm ablegen. Jede Person sieht ihren eigenen Plan, trägt Verfügbarkeit oder Sperrtage ein, tauscht über die Schichtbörse und kann den Plan als Kalender abonnieren. Wer kein Smartphone will, bekommt den Monat als PDF.

  • Wo liegen die Daten, und gibt es einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung?

    Auf Servern in Deutschland, ohne Drittanbieter-Skripte, ohne Tracking. Den Vertrag zur Auftragsverarbeitung mit den technischen und organisatorischen Maßnahmen bekommt ihr beim Anmelden zum Herunterladen — die Unterlagen, die der Träger und die Mitarbeitervertretung sehen wollen, liegen also von Anfang an vor.

  • Was kostet es für eine Kita mit 14 Mitarbeitenden?

    39 € im Monat, alle Funktionen, monatlich kündbar — oder 390 € im Jahr. Der Preis gilt je Team, nicht je Kopf; FSJ, Praktikantinnen und Aushilfen zählen als Personen mit.

Preis

Ab 39 € im Monat — oder 390 € im Jahr, zwei Monate gratis. Bis 15 Personen 39 €, bis 30 Personen 69 €, bis 60 Personen 129 €.

Ein Preis je Team, nicht je Kopf. Alle Funktionen in jeder Stufe, keine Module, kein Aufpreis. Monatlich zum Ende des Abrechnungsmonats kündbar — oder jährlich mit zwei Monaten gratis.

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Ihr ladet danach selbst euer Team ein. Wollt ihr weitermachen, bleibt alles, wie es ist — dieselbe Adresse, dasselbe Team, alle Pläne. Lieber erst fragen? Schreib uns kurz.